Fußball bei FSV Budissa Bautzen

Der erste ganz, ganz große Gradmesser

front3887Das Spiel gegen den ZFC Meuselwitz ist ausgewertet, die positiven wie die negativen Momente in der Partie wurden mit der Mannschaft angesprochen. Thomas Hentschel dazu: „Ich nehme viele positiven Dinge aus dem Spiel mit. Gerade in der 2. Halbzeit waren wir richtig gut organisiert und haben abwartend gespielt. Letztlich hat sich unsere Geduld ausgezahlt. Das hat die Mannschaft richtig gut gemacht. Vor allem hat sie in der zweiten Hälfte genau das getan, was vereinbart und abgesprochen war.“ Wer das Spiel gesehen hat, wird wissen wovon der Coach spricht.

Es waren wenig hohe Bälle zu sehen. Nach der frühen Führung stand der Gegner tief, was nicht verwunderlich war. Zu den ersten 30 Minuten sagt Thomas Hentschel: „Mich hat gewundert, was wir da gespielt haben. Das war so nicht abgesprochen. Dazu kommt, der ZFC ist offenbar eher zuhause losgefahren als wir. Wir waren immer zu spät dran und haben den Bällen nur nachgeschaut.“
Zum kommenden Gegner holt der Coach tief Luft: „Das wird der erste ganz, ganz große Gradmesser. Und jeder der die Liga kennt, wird das Spiel gegen Zwickau richtig einschätzen können, wenn jetzt die Zeitungen vom Spitzenspiel Erster gegen Zweiter schreiben. Wir haben uns vorgenommen, die Zwickauer zu ärgern. Wir wollen frech und nach unserem Konzept spielen. Wir haben einen Plan!“ Mit wir, meint Thomas Hentschel die drei Coaches: Reimund Linkert, Stefan Hoßmang und sich. „Ich hoffe, wir sind reif für ein solches Spitzenspiel. Wir werden es am Sonntag sehen.“ Den Trainer ist dabei klar, dass Zwickau ein anders Kaliber ist, als die bisherigen Gegner, gegen die unsere Mannschaft antreten musste: „Eine unheimlich schnelle und gradlinig spielende Mannschaft mit hervorragenden Spielern steht uns da gegenüber. Zur neuen Saison sind noch einmal sehr gute hinzugekommen. Wir als Aufsteiger sind dort wahrlich kein Favorit, auch wenn wir als punktgleicher Tabellenzweiter hinfahren.“ Die bisherige Bilanz sieht Thomas Hentschel dennoch phänomenal. Auch wenn er sich bewusst ist, dass der Blick auf die Tabelle nur eine schöne Momentaufnahme ist. Es gilt weiter fleißig Punkte zu sammeln. Wobei ein Pünktchen für den Coach am Sonntag schon wie ein Sieg zählt.
Die Situation im Krankenlager ist schnell erzählt. Alle Spieler sind fit. Bis auf Stefan Höer, Tommy Klotke und Franz Hausdorf können alle im Kader zum Einsatz kommen. Sie kurieren ihre Verletzungen noch immer aus.
Über stimmungsvolle Unterstützung von unseren Fans freut sich die Mannschaft natürlich wieder und hofft auf so viele Anhänger wie möglich. Mit dem zwölften Mann im Rücken spielt es sich einfach besser.