Fußball bei FSV Budissa Bautzen

Wir stehen eine Runde vor dem Finale

Erstellt am Donnerstag, 26. März 2015 16:34

Wir trafen Thomas Hentschel dieses Mal beim Training am Donnerstagvormittag an. Völlig außer Puste und verschwitzt, stand er uns nach Trainingsschluss zur Verfügung und fand die Zeit zu einem kurzen Gespräch und legte auch gleich los: „Mit dem CFC haben wir ein schweres Los bekommen, doch wir nehmen die Herausforderung an. Wir bereiten uns genauso konzentriert und akribisch auf das Spiel vor, wie auch auf jedes andere Match. Sicher sind die Inhalte etwas anders gelagert, gerade auf die Defensivarbeit legen wir etwas mehr Wert. Das heißt nicht, dass wir uns hinten reinstellen wollen und werden. Wir wollen versuchen mit unseren Mitteln auch in der Offensive unser Spiel zu zeigen.“ Am Chemnitzer FC imponiert unserem Coach die Handlungsschnelligkeit und das schnelle Umkehrspiel. Was auch wenig verwundert, läuft mit dem CFC doch eine recht junge und überaus gut ausgebildete Truppe auf. Im Juli 2014 hat Budissa letztmalig gegen den Drittligisten gespielt. In dem Saisonvorbereitungsspiel unterlag Budissa mit 1:3 und schnupperte sogar an einem Unentschieden. Thomas Hentschel war damals mit dem Spiel seiner neu formierten Regionalligamannschaft sehr zufrieden: „Das war damals eine ansprechende Leistung von uns. Doch ist diese Partie nicht mit dem Spiel am Sonntag zu vergleichen. Das ist ein völlig anderes Spiel, teilweise mit anderen Spielern und unter anderen Vorzeichen. Hier geht’s um echt was, um den Einzug in das Pokalfinale.“ Dabei macht sich Thomas Hentschel nichts vor und weiß sehr wohl, wer hier der Favorit auf dem Papier ist. Trotzdem sagt er: „Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offen halten. Wir haben einen Plan! Und wenn wir einen guten Tag erwischen, ist vielleicht etwas drin für uns.“ Zur Aufstellung will er aus verständlichen Gründen noch nichts sagen. Sicher ist nur, dass Marek Große nicht spielen wird, er ist aber nach seiner Verletzung schon wieder beim Mannschaftraining dabei. Denny Krahl ist gesperrt und Roy Blankenburg hat sich im Spiel gegen Plauen verletzt. Er hat sich in diesem Match einen Riss im Sprunggelenksknochen zugezogen.
Für die Mannschaft und das ganze Team ist es ein kleiner Höhepunkt im Pokalhalbfinale zu stehen. „Wir haben keine Angst, wir haben alle Bock auf Sonntag!“ schiebt Thomas Hentschel noch als Bemerkung nach. „Das ist das nächste Spiel, in dem wir uns viel Selbstbewusstsein erarbeiten können und werden. Mit Hilfe unserer Fans, ist vieles machbar. Ich hoffe, dass unsere Fanseite lauter sein wird, als die der Gäste.“
Damit niemand den Anstoßzeitpunkt verpasst, geben wir noch zu bedenken, dass in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden. Wer also versäumt, seine Uhren zu stellen, wird eine ganze Stunde zu spät auf der Müllerwiese erscheinen und vielleicht schon etwas verpasst haben.

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