Fußball bei FSV Budissa Bautzen

Das wird ein Kampfspiel

Erstellt am Donnerstag, 25. Februar 2016 15:38

Vor dem Spiel im Halberstädter Friedensstadion, hatten wir wieder Gelegenheit mit unserem Coach Thomas Hentschel zu sprechen. Der Gegner wird am Samstag der VfB Germania Halberstadt sein, der schon etwas länger als Budissa Bautzen in der Regionalliga spielt. Und damit das so bleibt, setzen unsere Gastgeber derzeit auch alles daran, die Klasse zu halten. Denn in dieser Saison ist in Halberstadt offenbar der Wurm drin. Nach einer katastrophalen Hinrunde fanden sich die Halberstädter auf dem letzten Tabellenplatz mit gerade einmal 5 Zählern und einem Torverhältnis von 15:45 wieder. Aufholjagd war nach der Winterpause angesagt und die findet offenbar statt. Aus drei Spielen holten die Sachsen-Anhalter ganze 5 Punkte, davon sind drei Zähler am letzten Spieltag gegen Meuselwitz zu erwähnen. Man hat sich also etwas vorgenommen in Halberstadt und Budissa sollte gewarnt sein. Thomas Hentschel dazu: „Also Angst haben wir schon mal gar nicht, maximal Respekt. In Halberstadt stimmten die Ergebnisse in der Hinrunde absolut nicht. So schlecht wie die Resultate waren, habe ich die Mannschaft jedoch nie gesehen. Und auch wenn wir im Hinspiel 3:0 gewonnen haben (2x A. Jakubov, 1x Hoßmang), habe ich uns nicht unbedingt besser gesehen. Halberstadt ist eine der Mannschaften der Rückrunde, für die ist momentan jedes Spiel ein Endspiel. Das Team dort hat Potential und sie werden alles daran legen, so weit wie möglich nach oben zu kommen. Denn bisher weiß niemand, wie viele Mannschaften am Ende absteigen werden.“ Thomas Hentschel schaut dabei auf die Tabelle der dritten Liga und die dortige Situation. Er sieht das Spiel am Samstag als das schwierigste der Rückrunde an, unter Beachtung der Gegebenheiten. Außerdem erwartet er „… ein Kampfspiel, denn der Boden ist tief und weich. Das Wetter der letzten Tage lässt das vermuten. Außerdem geht es um die Existenz der Gastgeber. Aber wir müssen auf uns schauen. Denn eines ist sicher, wir können einen großen Schritt nach oben tun und einen Konkurrenten auf Abstand halten.“ Halberstadt hat sich im Winter punktuell verstärkt, was den Coach nicht weiter interessiert: „Mir sind die Verstärkungen egal. Ich weiß nur, dass es definitiv kein Selbstläufer wird. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.“ Aber mit der richtigen Einstellung, auch zu den Platzverhältnissen, sollte in Sachsen-Anhalt etwas machbar sein. Am Ende ist alles eine Frage des Kopfes.
Unser Team ist momentan ebenso besetzt, wie auch gegen Zwickau. Lediglich Felix Kunert und Christoph Klippel werden wieder fehlen. Dazu macht der Auftritt gegen Zwickau am letzten Spieltag Mut: „Wir haben gegen den Tabellenführer ein gutes Spiel gemacht und waren mit unseren Mitteln am Ende sogar kurz vor der kleinen Sensation. Da fehlte uns nur ein wenig Glück. In Halberstadt wird es aber ein ganz anderes Spiel geben.“ Und mit einem Augenzwinkern zur Frage der Aufstellung gibt er noch zu Protokoll: „Wir werden sicher nicht so auflaufen und spielen wie gegen Zwickau. Aber eins kann ich verraten: Wir wollen erfolgreich in Halberstadt spielen, denn wir haben wieder einen Plan, wie auch gegen Zwickau.“
Nun denn, gehen wir es an, unterstützen wir unsere Mannschaft. Die mitreisenden Fans werden sicher mit ordentlich Lärm unser Team unterstützen, und die Daheimgebliebenen drücken von der Heimat aus die Daumen. Da sollte doch etwas machbar sein.

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