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Kein Spielbetrieb bis zum 28. Februar

Presseinformation des Sächsischen Fußballverbandes I Das SFV-Präsidium hat in seiner Sitzung am Montag, die wenig überraschende Entscheidung getroffen, den gesamten Spielbetrieb auf Landesebene bis 28. Februar 2021 weiter auszusetzen und alle Spiele ab- bzw. nicht neu anzusetzen. 

Seit 2. November 2020 ruht der Spielbetrieb aufgrund der Pandemiesituation und den Lockdown über den 7. Februar 2021 hinaus zu verlängern, ist beschlossene Sache. Damit schrumpft das Fenster, die Saison 2020/2021 in vollem Umfang zu beenden. Deshalb verfolgt der SFV weiterhin das Ziel, eine einfache Runde zu spielen.

Aufgrund der langen Pause strebt der Spielausschuss an, den Vereinen eine vierwöchige Trainingszeit einzuräumen, bevor die Staffelleiterinnen und Staffelleiter wieder Pflichtspiele ansetzen.

Jörg Drews erhält Morddrohung - Statement des Präsidiums

Unfassbar: Unser ehemaliger Präsident und Geschäftsführer unseres Hauptsponsors, Jörg Drews, erhielt vor Weihnachten eine Morddrohung. Am Samstag gab Jörg Drews zu den letzten Vorkommnissen auf seiner Internetseite eine persönliche Erklärung ab. Das Präsidium der FSV Budissa Bautzen verurteilt diese kriminelle Tat, wir wünschen Jörg Drews und seiner Familie viel Kraft.

Das gesamte Statement gibt es auf seiner Website: https://drews-bautzen.de/morddrohnung-gewalt-und-ungerechtigkeit-als-mittel-der-kommunalpolitischen-auseinandersetzung/

„Ohne Fußballspielen geht es nicht“ - Tobias Wagner und Lennox Schulze zur Situation

Lennox Schulze

Die Corona-Pandemie fordert weiter Opfer: Nachdem die Politik aufgrund der immer noch steigenden Infektionszahlen strengere Maßnahmen angeordnet hat, ruht der gesamte Spiel- und Trainingsbetrieb. Ein Ende der Beschränkungen ist nicht absehbar. Vor allem unsere Nachwuchsspieler, die sonst ihrer Lieblingssportart Nummer eins mit viel Leidenschaft nachgehen, leiden unter der Situation. Tobias Wagner, Verantwortlicher für den Kleinfeldbereich und Nachwuchstrainer, sowie Lennox Schulze, Spieler in der D-Jugend, sprechen über den Umgang mit der Krise und welche Gefahren diese birgt.

 

Wie ist die Lage aktuell im Nachwuchsbereich?

Tobias Wagner: Momentan leider ziemlich ruhig. Der Beginn der Spielzeit war in allen Altersklassen völlig in Ordnung. Spieler, deren Eltern und die Trainer schienen sich aneinander gewöhnt zu haben. Das ist vor allem im Kleinfeldbereich sehr wichtig, da dies die Grundlage für eine gute sportliche Entwicklung der Jungs ist. Das Training und die Spiele bauen dann darauf auf.

Wie wird die Unterbrechung des Spiel- und Trainingsbetriebes durch die Spieler wahrgenommen?

Tobias Wagner: Das ist sehr unterschiedlich. Beim Großteil fehlt etwas im Alltag. Zum Teil erreichen uns auch Anfragen, ob Individualtraining möglich ist.

Gibt es Trainingspläne oder Aufgaben während der Zwangspause?

Tobias Wagner: Das handhabt jeder Trainer unterschiedlich, und es liegt auch im eigenen Ermessen. Während die Jungs im Großfeldbereich an ihrer Fitness arbeiten können, kann man im Kleinfeld den Jungs nur kleinere und bekannte Aufgaben zur Wiederholung geben. Körperlich im Rahmen des Erlaubten aktiv zu sein, zum Beispiel Fahrrad fahren und einige individuelle Technikübungen, dienen als Empfehlung. Je länger wir pausieren müssen, umso mehr überlegt man natürlich, was man unseren Schützlingen aufgeben kann.

Existieren Befürchtungen, dass am Ende der Einschränkungen nicht alle Spieler zurückkommen?

Tobias Wagner: Die gibt es. Je länger der Fußball bei den Jungs nicht präsent ist, desto mehr kann man sich an den neuen Alltag gewöhnen und merken, dass einem nichts fehlt. Das kann aber bei den Trainerkollegen ähnlich sein. Hauptsächlich auch deshalb, weil sich der Lockdown auf die berufliche Situation auswirken kann, sodass man danach wichtigere Dinge als den Fußball geraderücken muss. Wir sind alle nur als ehrenamtliche Trainer aktiv.

Sie sind Jugendtrainer. Wie steht es hier um Teamgeist und Zusammenhalt bei den Spielern untereinander?

Tobias Wagner: Das ist eine komplexe Sache. Je jünger die Kinder sind, umso mehr legen wir Wert auf die individuelle Ausbildung, sodass jeder in seinen Aktionen mit dem Ball mutig sein kann. Das wirkt nach außen auch mal eigensinnig. Man muss es dann den Jungs und den Eltern erklären, warum das grundsätzlich richtig ist. An und für sich schafft man aber rund um das Training immer wieder Momente, in denen die Jungs sich gegenseitig anfeuern, motivieren und auch den einen oder anderen Spaß zusammen machen.

In Sachsen-Anhalt ist das Training in Kleinstgruppen erlaubt - unter Berücksichtigung höchster Hygiene- und Abstandsregelungen. Auch hierzulande gibt es diese Diskussionen. Gleichzeitig weist der Freistaat Sachsen im bundesweiten Vergleich die höchste 7-Tage-Inzidenz auf und hat daraufhin wieder einen harten Lockdown verhangen - als bundesweiter Vorreiter. Wie stehen Sie zu dieser Debatte?

Tobias Wagner: Für unsere Spieler würde ich es mir wünschen, dass wir wieder in eine Art eingeschränkten Trainingsbetrieb, beispielsweise ohne Körperkontakt, übergehen können. Ähnlich wie im Sommer. Da hatten wir bereits ein entsprechendes Konzept, was von allen Trainern und Spielern sehr gut umgesetzt wurde. Deshalb würde ich es für überlegenswert halten, das Training in Kleingruppen draußen zuzulassen. In der Halle stelle ich mir das schon deutlich schwieriger vor. Unsere Kinder brauchen aber die gemeinschaftliche sportliche Bewegung und Aktivität.

Und nun zu dir, Lennox. Du bist Spieler bei den D-Junioren. Fehlen dir der Fußball und deine Mitspieler derzeit?

Lennox Schulze: Fußball fehlt mir im Moment sehr. Zu Hause kicken geht natürlich auch, aber es ist nicht dasselbe. Meine Mitspieler vermisse ich ebenso, denn mit ihnen macht Fußballspielen viel Spaß.

Bleibst du deinem Verein auch nach dem Ende der Corona-Pandemie treu oder denkst du schon ab und zu daran aufzuhören?

Lennox Schulze: Ich bleibe dem Verein treu, denn ich mag das Fußballspielen über alles. Ich freue mich richtig, wenn es wieder losgeht.

Nachwuchsspieler im Portrait #2

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Wir nutzen die derzeitige Zwangspause und stellen einige unserer Youngster vor. Heute: Maximilian Noack von den C1-Junioren.

Fehlt dir der Fußball momentan?

Ja. Fußball ist ein Hobby, das mir sehr viel Spaß macht. Ich liebe es, mit meinen Mannschaftskameraden auf dem Platz zu stehen und alles zu geben.

Spielst du in deiner freien Zeit oft Fussball?

Normalerweise spiele ich in den Ferien mit meinen Freunden Fußball, wenn wir mal kein Training haben.

Triffst du dich mit anderen Freunden aus dem Verein?

Ich treffe mich zum Fußballspielen mit vielen aus meiner Mannschaft. Ich fahre auch noch sehr gern mit meinen Freunden Fahrrad. Momentan ist alles etwas schwerer.

 Was ist bei dir noch alles in der Weihnachtszeit geplant?

Ich möchte mit meiner Familie ein schönes und frohes Weihnachtsfest feiern.

Findest du, es ist ein wenig langweilig ohne Fussball?

Ja. Man kann nicht mehr trainieren oder sich anderweitig beschäftigen. Durch Corona wird man sehr stark eingeschränkt.

Was sind deine fussballerischen Ziele in der Zukunft?

Ich möchte mich weiterentwickeln und viel von den Trainern mitnehmen.

Was sind deine Wünsche für 2021?

Fürs Jahr 2021 wünsche ich mir, dass bald wieder Fußball gespielt werden kann und man nicht mehr so eingeschränkt ist. Ich möchte, dass einfach wieder der normale Alltag zurückkehrt.

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