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Der Weg vom Spieler zum Nachwuchstrainer.

Pascal Mann, ehemaliger Spieler der FSV Budissa Bautzen, ist nun Co-Trainer der A-Junioren. Er spricht über seinen Wechsel vom Spieler zum Nachwuchstrainer, über die Nachwuchsziele des Vereins und die seiner A-Junioren.

 

Du warst selbst vor nicht allzu langer Zeit A-Jugendspieler bei der FSV und hast auch zeitweise im Männerbereich mittrainiert. Nun bist du fester Bestandteil des Trainerteams der U19-Mannschaft. Wie war der Wechsel vom Spieler in das Funktionsteam? Worin lagen deine Beweggründe dich als Trainer zu engagieren und was sind deine Ziele?

 

Nach der Sommerpause bei dem ersten Training in die Trainerkabine zu gehen und nicht in die Mannschaftskabine war schon sehr skurril. Während meiner Spielerlaufbahn war ich immer fasziniert über welches Wissen und Taktikverständnis meine damaligen Trainer verfügten. Ich war beeindruckt, wie sie mich und meine Mannschaft für den Fußballsport begeistern konnten und genau das hat mich inspiriert, mich als Trainer zu engagieren. Genauso lassen sich auch meine Ziele formulieren: Ich will den Spielern mein Wissen, welches ich bereits erlernen konnte, weitergeben, um sie so im spielerischen Bereich zu verbessern, aber auch in der Persönlichkeitsentwicklung weiter voranbringen. Vor allem will ich sie aber für den Fußball begeistern. Man muss dazu sagen, dass ich enormes Glück hatte, von solchen Trainern zu lernen und trainiert zu werden.

 

Gab es an der einen oder anderen Stelle einen Perspektivwechsel - also einzelne Sachverhalte, die einen als Spieler beispielsweise stets verärgert haben, aber man jetzt aus der „Trainerbrille“ ganz anders beurteilt?

 

Die Liste der Sachverhalte ist größer als man glauben mag. So haben Dinge, die einen als Spieler genervt oder verärgert haben, einfache taktische und pädagogische Hintergründe. Wir als Trainer wollen unseren Spieler zu keinem Zeitpunkt etwas Schlechtes, was man als Spieler allerdings ab und zu falsch interpretiert.

 

Worin liegen Vorteile, wenn man altersmäßig sehr nah an seinen Spielern ist? Gibt es auch Nachteile?

 

Für mich ist es einfacher sich in die Köpfe der Jungs hineinzuversetzen und kann so bestimmte Situationen und Sachverhalte einfach besser nachvollziehen als meine älteren Trainerkollegen. Der geringe Altersunterschied ist auch ein enormer Vorteil für die Kommunikation zwischen Trainerteam und Mannschaft. Es ermöglicht uns einfach, offener und gelassener über bestimmte Themen zu reden und diese zu diskutieren. Bisher habe ich keine Nachteile bemerkt. Bevor ich den Job im U19-Trainerteam angenommen habe, hatte ich Bedenken, wie ich, aufgrund des geringen Altersunterschiedes, als Autoritätsperson wahrgenommen werde. Allerdings sind die Jungs so fokussiert, zielstrebig und jetzt schon „Profi“ genug, um solche Komponenten auszublenden und sich nur auf den Fußball zu konzentrieren.

 

Mit Maik Jährig steht ab sofort der ehemalige Co-Trainer der 1. Männermannschaft an der Spitze der Trainerteams und bringt in das Training und im Spiel auch seine Expertise aus der Landes- und Oberliga im Männerbereich mit ein. Was wünschst du ihm persönlich für seinen Start als Chefcoach?

 

So eine Personalie ist natürlich Goldwert. Für die Jungs ist es das Ziel, in die 1. Männermannschaft aufzurücken und Maik Jährig weiß genau, was es benötigt, um dort zu spielen. Er kann die U19 also perfekt für den Übergang vom Nachwuchsbereich in den Männerbereich vorbereiten. Für seinen Start wünsche ich ihm maximalen Erfolg und eine Menge Geduld, die man im Nachwuchsbereich auf jeden Fall benötigt.

 

Es ist ein Vereinsziel die U19-Mannschaft in der Regionalliga zu verankern. Was würde das für die Nachwuchsarbeit des Vereins bedeuten und welche Hürden müssen bis zu diesem Ziel noch genommen werden?

 

Es wäre ein Riesenschritt für den Verein und für die Nachwuchsarbeit. Viele der Spieler aus der U19 haben das Fußballspielen schon in den kleinsten Jugenden bei uns im Verein gelernt. Das zeigt, dass der Verein junge Spieler qualitativ so gut aus- und weiterbilden kann, um diese später in den höchsten Amateurligen zu etablieren. Sogenannte „Hürden“ gibt es diese Saison nicht. Wir haben einen so großen Kader wie lange nicht mehr in der U19. Der Kader verfügt vor allem nicht nur über Quantität, sondern auch über eine enorme Qualität in der Breite, sodass es uns im Trainerteam schwerfällt eine „Erste Elf“ aufzustellen. Zudem genießen die Jungs diese Saison ein dreiköpfiges Trainerteam, eine Physiotherapeutin und vor allem ein Trainingszentrum mit allen notwendigen Strukturen. Wichtig wird es sein, den Trainerwechsel gut zu kompensieren. Wenn uns das gelingt, stehen uns für diese Saison alle Türen offen.

 

Die Saison beginnt mit einem Auswärtsspiel gegen die SG Handwerk Rabenstein. Was sind die Ziele für die neue Saison?

 

Im ersten Spiel der Saison wollen wir direkt unsere ersten drei Punkte einfahren. Die Vorbereitung war weitestgehend sehr gut und wir wollen die Saison so erfolgreich gestalten, wie es nur geht. Damit meine ich nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz. Das Ziel, was jedoch über allem steht, ist es, die Jungs individuell weiterzubringen und sie noch besser zu machen. Wir wollen die Spieler so gut es geht auf den Männerbereich vorbereiten und auch wieder ein bis zwei Spieler für unsere 1. Männermannschaft ausbilden. Das Ziel, eigene Spieler aus dem Nachwuchs in der 1. Männermannschaft von Budissa Bautzen zu verankern, steht über allem.

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