FSV Budissa Bautzen

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Sonntag, 02.06.2024 - 14:00 Uhr

Oberliga

Ludwigsfelder FC
FSV Budissa Bautzen
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Neuzugang mit Profil: Kay Weska im Interview

FSV Budissa Bautzen

Hallo Kay, du kamst zum Saisonbeginn vom VfL Pirna-Copitz. Wann stand dein Entschluss fest, an die Spree zu wechseln und was waren deine Beweggründe hierfür?

Ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt noch einmal für Budissa Bautzen aufzulaufen. Der Kontakt zu meinem Heimatverein ist nie abgebrochen oder beendet gewesen. Der Großteil meiner Familie wohnt in Bautzen und ich habe meine ganze Jugend hier im Verein verbracht. Nach meinen eigenen Spielen habe ich immer direkt die Ergebnisse auf dem Handy nachgelesen bzw. wenn sich die Möglichkeit ergab, war ich auch oft zusehen. Einige Spieler kannte ich schon, mit denen ich früher schon zusammengespielt habe. Mit dem Verein hatte ich Anfang des Sommers sehr gute Gespräche. Und nun freue ich mich auf meine neue Aufgabe.

Wie wurdest du von der Männermannschaft aufgenommen?

Ich wurde sehr gut aufgenommen und konnte mich schnell integrieren. Ich habe genau die Phase miterleben können, die zum Aufstieg in die Oberliga geführt hat. Somit konnte ich da schon meine ersten Eindrücke von der Mannschaft sammeln. Wir haben viele Spieler mit viel Qualität, aber auch viele jüngere Spieler. Die Chemie im Team stimmt. Darüber hinaus konnten wir in den Meisterschaftsspielen mit spritzigen, hungrigen Jungs immer nachlegen, die für viel Entlastung sorgten.

Was wünschst du dir persönlich und als Mitglied des Teams für die laufende Saison?

In erster Linie zählt es sich in der Oberliga zu etablieren und die jungen Spieler mitzuziehen, um eine gute Saison zu spielen. Wir haben uns als Team das Ziel gesetzt einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen. Zudem finde ich es wichtig mit engagiertem und attraktivem Fußball mehr Fans wieder ins Stadion zubekommen. Ich finde das ist auch von großer Bedeutung für den Verein, uns Spieler und für die Stellung in der Oberlausitz.

In den ersten Spielen habt ihr durchwachsene Ergebnisse erzielt. Wo siehst du Stellschrauben, an denen in der noch frischen Saison gedreht werden kann, um noch mehr herauszuholen?

Das stimmt. Jedoch haben wir keinen schlechten Fußball gespielt. Die Ergebnisse spiegeln leider nicht das wider was wir auf dem Platz uns erarbeiten. Wir haben in den Spielen viel Lehrgeld bezahlt und das werden wir in den nächsten Spielen versuchen zurückzuholen. In der Oberliga wirst du für jeden kleinen Fehler bestraft und manchmal ist das dann eben nicht mehr grade zu biegen. Aus meiner Sicht müssen wir unsere Gegentore abstellen. Wir haben durch zu viele einfache Fehler Tore bekommen, die wir dann nicht mehr reparieren konnten. Natürlich ist es schön für die Fans, wenn ein Spiel hin und her geht und viele Tore entstehen. Jedoch wünsche ich mir, dass wir noch stabiler stehen und ansprechenden Fußball nach vorne zeigen, uns Chancen herausspielen und diese auch nutzen. Gegen Sandersdorf und Arnstadt haben wir das teilweise schon echt gut gemacht.

Wie funktioniert in der Mannschaft das Zusammenspiel zwischen den erfahrenen Routiniers und Spielern, die frisch im Männerbereich starten?

Man muss bedenken, dass wir eine sehr junge Truppe mit vielen talentierten Kickern haben. Eine Rangordnung ist immer da, jedoch hat sich vieles zu früher geändert. Wenn ich da nicht als erster beim Tortragen geholfen habe als junger Spieler, gab es brutalen Ärger. Doch heutzutage packen alle mit an, gerade mit so einer jungen Truppe muss man enger zusammenrücken und an seinen Aufgaben wachsen. Natürlich gibt es auch gestandene Spieler wie Patti, Marxer, Hage, Norman, Rüle oder ich. Zu denen sollen die jungen Spieler aufsehen, viele Dinge lernen und umsetzen. Der Fußball vom Jugendbereich zum Männerbereich ist schneller und körperlicher. Deswegen darf man nie abschalten, jederzeit bereit sein und schon bevor man den Ball hat eine Spielfortsetzung im Kopf haben. Wichtig in einem Team sind trotzdem die jungen Spieler mit ihrer Unbekümmertheit. Viele Fehler passieren, diese muss man auch machen, nur so lernt man daraus. Wichtiger ist aus diesen Fehlern zu lernen.