FSV Budissa Bautzen

Sportverein seit 1904

Nächste Spielansetzungen

Sonntag, 10.03.2024 - 14:00 Uhr

Oberliga

FSV Budissa Bautzen
VfL Halle 96
:

16.03.2024 - 14:00 Uhr

Oberliga

VfB Auerbach
FSV Budissa Bautzen
:

Die erste Saisonniederlage: 5:2-Pleite in Halle

FSV Budissa Bautzen

5. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd 2023/2023:
VfL Halle 96 – FSV Budissa Bautzen

Am Sonntagnachmittag gab es für die Richter-Elf die erste Saison-Niederlage. Am Ende lautet das Ergebnis 5:2. Die Mannschaftsleistung der Bautzener war insgesamt zu schwach.

Der Bericht zum Spieltag

Am fünften Spieltag der Oberliga-Saison ging es für die FSV Budissa Bautzen nach Halle (Saale). Beim VfL Halle 96 im Stadion am Zoo gab es eine torreiche Partie. Cheftrainer Stefan Richter wechselte im Vergleich zur Vorwoche auf zwei Positionen: Für den verletzten Philipp Scharfe rutschte Max Rülicke in die Startelf. Lukas Hanisch ersetzte Karl-Ludwig.

Bei schwierigem Untergrund gestaltete sich ein Spiel mit vielen langen Bällen in die Spitze. Damit kamen die Gastgeber in ihrem heimischen Stadion besser zurecht. Sie gingen in der 13. Spielminute mit 1:0 in Führung. Nach einem Befreiungsschlag verschätzte sich die Bautzener Defensive. Danny Wagner war somit auf der rechten Seite völlig frei und sah den mitgelaufenen Luka Vujanic, der keine Mühe hatte, Torhüter Mikolaj Gorzelanski zu überwinden. In der 18. Spielminute erhöhten die Gastgeber. Nach einem Ballverlust im Zentrum schalteten die Hallenser blitzschnell um. Francesco Lubsch bekam einen Ball in den Lauf und schob ihn am herausstürmenden Keeper vorbei ins Tor. Danach wachten die „Spree-Budissen“ auf und kamen besser in die Partie. Julien Hentsch flankte in der 22. Spielminute einen Ball wunderbar in den Strafraum, wo der mitgelaufene Tom Hagemann den Ball im Tor unterbrachte. Der Anschlusstreffer gab den Bautzener Selbstvertrauen, und sie begannen das Spiel nun an sich zu reißen. Jannik Käppler hatte nach zwei Standards zwei gute Tormöglichkeiten, doch sein Kopfball konnte der Keeper der Gastgeber gerade noch so zur Ecke klären, und sein Schuss nach der folgenden Ecke ging knapp über das Tor. In der 41. Spielminute gab es dann den Dämpfer. Nach einem Konter nutzte Danny Wagner einen Fehler in der Abstimmung und traf aus spitzem Winkel zum 3:1-Halbzeitstand.

In der zweiten Halbzeit waren die „Spree-Budissen“ gewillt, den Anschlusstreffer zu erzielen und das Spiel noch einmal spannend zu machen. Doch erneut waren es die Hausherren, die jubeln konnten. In der 61. Spielminute gewannen die 96-iger den zweiten Ball, und erneut ging es sehr schnell: Alain Amani Biregey kam an den Ball und überwand den herausstürmenden Mikolaj Gorzelanski. Steve Schröder konnte den Einschlag nicht mehr verhindern. Danach hatten beide Mannschaften einige gute Möglichkeiten, Tore zu erzielen, doch man war in den Aktionen dann zu unkonzentriert. In der 80. Spielminute erhöhten die 96-iger noch auf 5:1. Der eingewechselte Jegor Jagupov setzte sich mit einem Solo auf der linken Seite wunderbar durch und legte sich den Ball am Torwart vorbei. Sein Flankenversuch prallte dann aus Nahdistanz an die Brust von Jannik Käppler und von dort ins Tor. In der 90. Spielminute besorgte Devis Meißner dann den 5:2-Endstand. Aus dem Gewühl traf er mit einem satten Schuss in die linke Ecke. Am Ende steht ein verdienter Heimsieg für den VfL Halle 96 zu Buche. Insgesamt war es eine zu schwache Mannschaftsleistung der Richter-Elf.

Am kommenden Wochenende findet dann die nächste Pokalrunde statt. Die FSV Budissa Bautzen trifft am Sonntag, 10. September, um 16 Uhr auf den Regionalligisten 1. FC Lokomotive Leipzig. Es ist erst die zweite Runde des Sachsenpokals.

Die Aufstellung

VfL Halle 96: Till Valentin Jagodzik – Nils Morten Bolz, Mykyta Shevtsov, Paul Schubert (46. Ernst-Moritz Arndt), Marvin Schade – Danny Wagner (82. Yuael Samson Mesfun), Robert Pressel, Konrad Heinrich Korngiebel (82. Albert Arzumanian), Luka Vujanic – Alain Amani Biregey (64. Jegor Jagupov), Francesco Lubsch (90. Martin Dierichen)

Trainer: Dieter Hausdörfer

FSV Budissa Bautzen: Mikołaj Gorzelański – Moritz Noack, Steve Schröder, Jannik Käppler, Max Rülicke (70. Lukas Lehmann) – Tom Nathe (67. Devis Meißner), Julian Gerhardi – Lukas Hanisch (46. Karl-Ludwig Zech), Florian Baudisch (77. Tom Hentschel), Julien Hentsch – Tom Hagemann

Trainer: Stefan Richter

Schiedsrichter: Alexander Roßmell, Chris Rauschenberg, Marko Wartmann

Die Torfolge

  • 1:0 Luka Vujanic (13. Spielminute)
  • 2:0 Francesco Lubsch (18. Spielminute)
  • 2:1 Tom Hagemann (22. Spielminute)
  • 3:1 Danny Wagner (41. Spielminute)
  • 4:1 Alain Amani Biregey (61. Spielminute)
  • 5:1 Eigentor Jannik Käppler (80. Spielminute)
  • 5:2 Devis Meißner (90. Spielminute)